Wie Framer Design Pages das Webdesign verändern

Von Robin Laseur

Gestalterisches Ausprobieren war immer über mehrere Tools verteilt. Im einen wird skizziert und verworfen, im nächsten wird produziert. Dazwischen liegen Importe, Exporte und Dateien, die es plötzlich doppelt gibt. Das kostet Tempo, und es macht es schwer, Varianten nebeneinanderzulegen oder Feedback sofort einzusammeln.
Framer Design Pages schließen genau diese Lücke. Idee und Umsetzung leben nicht mehr in zwei Programmen, sondern in einem Arbeitsbereich. Design, Marketing und Produkt probieren dort mehrere Layouts aus, testen Schriften und schärfen die Bildsprache nach, nebeneinander und ohne Framer zu verlassen.
Das ist mehr als eine Bequemlichkeit. Schleifen werden kürzer, Unterbrechungen seltener, und zwischen der Idee und der veröffentlichten Website liegt weniger. Wireframer liefert den Startpunkt, dazu kommen ein überarbeiteter Vektor-Editor, kräftige P3-Farben und ein Export, der sich an jede Größe anpasst. Framer wird damit zur Umgebung, in der die gesamte kreative Arbeit stattfindet. Und ein Punkt fällt besonders ins Gewicht: Design Pages kosten nichts und sind nicht begrenzt, Marken und Teams können also ohne Hürde loslegen.
Was Framer Design Pages sind
Design Pages verändern, wie Teams an den kreativen Teil herangehen. Statt in festen Breakpoints zu arbeiten oder mehrere Dateien parallel zu halten, gibt es jetzt eine freie Fläche, auf der Ideen nebeneinander stehen. Dort lassen sich Layouts, Schriften und Bilder ausprobieren, ohne sich zu früh auf eine Richtung festzulegen.
Der Gewinn ist konkret: keine Frames mehr aus Figma exportieren, nichts mehr in Framer reimportieren, keine Seite mehr für jede Variante duplizieren. Sie vergleichen die Optionen dort, wo sie hingehören, schlagen eine neue Richtung ein, sobald eine Idee auftaucht, und alle Beteiligten sehen den Stand mit.
Das bleibt nicht auf Webdesign beschränkt. Ein Projekt kann Moodboards, Social-Media-Visuals, Icon-Sets und Styleguides gleichzeitig aufnehmen. Arbeit, die sonst über mehrere Programme verstreut liegt, bleibt an einer Stelle.
„Keine chaotischen Importe, keine verlorene Zeit, nur Ausprobieren an einem Ort.“
Weniger Regeln und weniger Organisation bedeuten: Teams kommen schneller voran und verbringen die Zeit dort, wo sie zählt, nämlich bei der Frage, welche Richtung die richtige ist.
Wireframer und das Ende der leeren Fläche
Jeder Designer kennt den Moment vor der leeren Fläche. Raster anlegen, Abstände setzen, Platzhalter bauen, das kostet Energie, bevor die eigentliche Arbeit anfängt. Wireframer in Framer nimmt diesen Schritt ab und erzeugt Layouts in Sekunden, sodass Sie direkt mittendrin starten.
In der Demo zum Launch bat das Team Wireframer um drei einfache Portfolioseiten im dunklen Modus. Sekunden später standen die Varianten nebeneinander auf der Fläche, vollständig bearbeitbar. Statt Zeit in die Einrichtung zu stecken, ging es sofort um Schrift, Farbe und die Struktur, die am Ende den Unterschied macht.
Richtig stark wird es im Zusammenspiel von Wireframer und Design Pages. Die erzeugten Layouts liegen neben den übrigen Entwürfen, lassen sich vergleichen und kommentieren, und die Version, die gewinnt, wird mit einem Klick zur echten Webseite.
Sie möchten es in Bewegung sehen? Hier läuft die komplette Demo

Die Funktionen, die das Ausprobieren tragen
Mit den Design Pages allein hat Framer nicht aufgehört. Im vergangenen Jahr kamen Funktionen dazu, die das Ausprobieren ruhiger machen und die Ergebnisse sauberer.
Mit dem überarbeiteten Vektor-Editor entstehen eigene Icons, SVGs lassen sich bearbeiten und ganze Icon-Sets verwalten, ohne Framer zu verlassen. Auch der Export wurde neu gebaut: mehrere Formate, mehrere Größen, und die Dateien landen ohne Qualitätsverlust in jedem anderen Programm.
Auch an der Bildqualität wurde gearbeitet. P3-Farben, Verläufe und Animationen sorgen dafür, dass Entwürfe auf aktuellen Displays kräftiger wirken. Echte 3D-Transformationen bringen Tiefe und Perspektive über natives CSS, und kuratierte Schrift- und Icon-Sammlungen geben einen guten Startpunkt.
Diese Neuerungen setzen dort an, wo das Framer Spring Event 2025 aufgehört hat: mehr gestalterische Möglichkeiten, bessere Performance. Selbst Kleinigkeiten zählen, etwa das Scale-Tool, mit dem sich komplexe Kompositionen skalieren lassen, ohne dass das Layout auseinanderfällt. Zusammen entsteht ein Ablauf, in dem gute Gestaltung der einfachste Weg ist.
Kostenlos und ohne Limit
Der mutigste Schritt bei den Design Pages ist der Preis: Es gibt keinen. Andere Tools beschneiden ihre kostenlosen Pläne kräftig, Framer lässt Teams ohne Hürde arbeiten.
„Komplett kostenlos, unbegrenzte Projekte, unbegrenzte Design Pages, kein Haken.“
Dahinter steckt mehr als eine Preisentscheidung. Framer will, dass Design, Marketing und ganze Teams deutlich früher im Prozess einsteigen, ohne lange zu überlegen. Ob Sie eine Landing Page bauen, mit Markenbildern experimentieren oder Styleguides ordnen: Die Zahl der Projekte ist nicht gedeckelt.
Was der freie Zugang konkret bringt:
Klein anfangen mit einem Moodboard und daraus eine vollständige Website machen.
Jede Version an einem Ort behalten, ohne auf ein Kontingent zu achten.
Kunden und Kollegen alle Richtungen zeigen, statt nur das Endergebnis.
Vom eigenen Projekt zur Teamarbeit wachsen, ohne versteckte Kosten.
Diese Offenheit macht aus den Design Pages mehr als eine weitere Funktion. Sie verschiebt, wie ein Designtool zum Ausprobieren, Experimentieren und Veröffentlichen einlädt.
So holen Sie mehr aus Framer Design Pages

Die Design Pages tragen sich schon allein, aber mit der richtigen Arbeitsweise kommt mehr dabei heraus. Ein paar Punkte aus der Praxis:
Fangen Sie mit Wireframer-Presets an, dann steht nie eine leere Fläche vor Ihnen und mehrere Layoutrichtungen sind sofort da.
Legen Sie Varianten nebeneinander, um zu sehen, welche Schrift, welche Farbe und welches Layout wirken, bevor Sie sich entscheiden.
Ändern Sie zuerst Kleinigkeiten, denn Überschriften, Schriftgrößen oder Farbpaletten zeigen schnell, was den Unterschied macht.
Halten Sie Assets an einer Stelle, also Icons, Vektoren und Schriften in Framer, damit Sie sie in jedem Entwurf wieder einsetzen.
Arbeiten Sie gleichzeitig, indem Sie Kollegen direkt in den Design Pages mitschreiben oder kommentieren lassen, damit Feedback schneller zurückkommt.
Diese Gewohnheiten straffen nicht nur den Entwurf, sie machen die Zusammenarbeit auch nachvollziehbarer. Vom Konzept bis zur fertigen Website liegt damit weniger Reibung.
Worauf Sie achten sollten
Die Design Pages öffnen viele Türen. Bevor Sie Ihren gesamten Ablauf umstellen, lohnt sich trotzdem ein Blick auf ein paar praktische Punkte.
Der Abschied vom Figma-first-Prozess
Viele Teams arbeiten seit Jahren so, dass alles in Figma beginnt. Wer die Entwurfsphase nach Framer verlegt, verändert damit auch Gewohnheiten: Designer brauchen Zeit, und das Team muss neu festlegen, wo Idee und Umsetzung ineinandergreifen.Performance bei großen Projekten
Die Design Pages sind flexibel, aber bei sehr großen Dateien, hochauflösenden Bildern oder vielen 3D-Transformationen kann die Geschwindigkeit zum Thema werden. Probieren Sie aus, wo für Ihr Projekt die Grenze zwischen Freiheit und Machbarkeit liegt.Die Marke zusammenhalten
Freies Ausprobieren bringt viel, erzeugt aber auch Richtungen, die weit auseinanderlaufen. Damit die Marke erkennbar bleibt, braucht es klare Leitplanken: Styleguides, Komponentenbibliotheken oder feste Review-Momente in Framer.Der Anschluss an das, was schon läuft
Framer spielt seine Stärke aus, wenn Entwurf und Produktion im selben Werkzeug liegen. Wer daneben ein CMS, Marketing-Automation oder Analytics betreibt, muss den Anschluss sauber herstellen. Genau diese Lücke schließt unser Team für Custom Development mit Integrationen, die Framer mit dem Rest Ihres Stacks verbinden.
Diese Punkte sprechen nicht gegen die Design Pages. Sie zeigen, wo eine überlegte Einführung den Unterschied macht: zwischen einer netten Neuerung und einem Vorteil, der bleibt.
Wie Framer Design Pages die Arbeit verändern
Der Start der Design Pages steht für eine größere Bewegung: Gestaltung und Entwicklung sind keine getrennten Phasen mehr, sondern ein durchgehender Ablauf. Teams suchen Werkzeuge, die Reibung wegnehmen, kürzere Schleifen erlauben und die Energie erhalten, während die Umsetzung näher rückt.

Jahrelang gab es ein Tool für die Idee und ein zweites für die Produktion. Das hieß: Importe, die Layouts zerlegten, doppelte Dateien, die niemand mehr auseinanderhielt, und Feedbackrunden, die Entscheidungen verzögerten. Mit den Design Pages fallen diese Hürden weg. Entwurf, Abstimmung und Veröffentlichung passieren am selben Ort, und der Prozess wird für alle sichtbar.
Aus unserer Sicht ist das kein Funktionsupdate. Designtools werden zu Plattformen, auf denen auch gebaut wird. Für Marken bedeutet das kürzere Wege bis zum Launch, klarere Absprachen zwischen den Teams und die Möglichkeit, Ideen größer zu ziehen, ohne an Qualität zu verlieren.
Wir haben oft genug gesehen, was passiert, wenn Gestaltung und Entwicklung in einem Ablauf zusammenkommen. Kampagnen starten ruhiger, Websites gehen schneller live, und das Marketing kann ausprobieren, ohne auf technische Engpässe zu stoßen. Die Design Pages machen das möglich, und mit der richtigen Begleitung verändern sie, wie Marken ihre Websites bauen.
Was von den Framer Design Pages bleibt
Die Design Pages sind kein kleiner Zwischenschritt. Sie verändern, wie Teams entwerfen, überarbeiten und veröffentlichen, weil Idee und Umsetzung endlich an einem Ort liegen.
Das Wichtigste für Teams und Marken:
Freiheit beim Entwerfen auf einer offenen Fläche, auf der Varianten nebeneinander stehen.
Tempo in der Umsetzung durch Wireframer und Layouts, die in Sekunden entstehen.
Werkzeuge für saubere Ergebnisse wie Vektorbearbeitung, Export von Assets und P3-Farben.
Zusammenarbeit in Echtzeit, die Übergaben überflüssig macht und Feedback dort lässt, wo es hingehört.
Kostenloser Zugang ohne Limit für Projekte jeder Größe, vom ersten Entwurf bis zur fertigen Website.
Für Marken heißt das kürzere Entwurfszyklen, weniger Engpässe und einen kürzeren Weg von der Idee zur fertigen Seite. Mit einer sauberen Umsetzung werden die Design Pages zur Grundlage für Websites, die mit dem Geschäft mitwachsen.
Sie möchten wissen, wie das in der Praxis aussieht? Sehen Sie sich an, wie Flatline für Marken Websites baut, die etwas bewegen: unsere Website-Services.
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