

Ein Bestand, oder die Illusion davon
Das Schwierige an Unified Commerce ist selten die Kasse. Es ist die Entscheidung, welches System den Bestand besitzt, wie Rückgaben über Kanäle laufen, was Mitarbeitende sehen und ändern dürfen, und was passiert, wenn das Netz ausfällt. Diese Entscheidungen erfassen wir, bevor wir etwas installieren, und bauen POS, Hardware, Rollen und Integrationen darum.
BEWIESENE
ERGEBNISSE
GESAMTUMSATZ GGÜ. VORPERIODE


Filiale und Onlineshop als ein Betrieb
Shopify POS läuft auf demselben Backend wie Ihr Onlineshop. Produkte, Preise, Kundenprofile, Geschenkkarten und Bestellungen sind geteilt, und der Bestand wird pro Standort geführt. Das ist die Grundlage. Ob es im Alltag funktioniert, hängt davon ab, wie Sie Standorte, Order-Routing und Fulfillment-Regeln einrichten. Sie entscheiden, welche Filiale oder welches Lager welche Bestellung kommissioniert.
Bestand pro Standort, mit Umlagerungen zwischen Lager und Filialen
Order-Routing-Regeln, die festlegen, welcher Standort eine Onlinebestellung ausliefert
Ship-from-Store in POS (POS Pro), damit Filialbestand Onlinebestellungen bedienen kann
Abholung im Geschäft für Click & Collect, mit Benachrichtigung an die Kundschaft (POS Pro)
Umtausch und Retoure von Onlinebestellungen in der Filiale (POS Pro)
Ein Kundenprofil und eine Bestellhistorie über alle Kanäle
Geschenkkarten, die online und im Geschäft funktionieren
Pro Standort legen wir fest, ob er nur verkauft, auch Onlinebestellungen ausliefert oder Bestand für andere Filialen bereitstellt. Diese Entscheidung betrifft Personalplanung, Verpackung, Reporting und die Art, wie Filialteams gemessen werden. Deshalb treffen wir sie gemeinsam mit dem Retail-Betrieb, nicht nur mit dem E-Commerce-Team.
POS Pro, Hardware und Mitarbeiterrollen
Jeder kostenpflichtige Shopify-Tarif enthält grundlegende Funktionen für den Verkauf vor Ort, früher POS Lite genannt. POS Pro ist ein kostenpflichtiges Add-on pro Standort und bringt Funktionen, die Filialen mit Personal und Umsatzvolumen meist brauchen: Rollen und Rechte für Mitarbeitende, Ship-from-Store, Umtausch, Abholung im Geschäft sowie umfangreichere Bestands- und Reporting-Tools. Bei Shopify Plus sind die ersten 20 POS-Pro-Standorte inklusive. Wir entscheiden pro Standort, welche Stufe nötig ist, denn ein Pop-up-Store und ein Flagship-Store brauchen selten dasselbe.
Die Hardware richten wir nach Ladenlayout und Zahlungsabwicklung aus: Kartenlesegeräte, Tablets oder Smartphones, Barcodescanner, Bondrucker und Kassenschubladen. Welche Kartenlesegeräte und Zahlungsmethoden von Shopify verfügbar sind, unterscheidet sich je nach Land, und in manchen Regionen funktioniert Tap to Pay auf dem Smartphone. Das prüfen wir pro Markt, bevor etwas bestellt wird.
Mitarbeitende melden sich mit einer eigenen PIN an. Wie viele von ihnen POS nutzen können, hängt vom Shopify-Tarif ab. Mit POS Pro erhält jede Person zusätzlich eine Rolle, die festlegt, was sie darf: Rabatte geben, erstatten, Preise ändern oder die Kasse verwalten. Verkäufe lassen sich dann einzelnen Mitarbeitenden zuordnen. Das ist wichtig, wenn Provisionen oder Filialziele davon abhängen, und es zeigt, wer im Team zusätzliche Schulung braucht.
Offline, Integrationen und lokale Vorgaben
Shopify POS kann bei einem Netzausfall weiter verkaufen, allerdings mit Grenzen. Bar- und manuelle Zahlungen laufen offline weiter. Kartenzahlungen mit unterstützten Kartenlesegeräten funktionieren offline nur, wenn Sie das vorab aktivieren, innerhalb von Limits pro Gerät und pro Transaktion. Sie werden erst verarbeitet, sobald die Verbindung zurück ist, eine Karte kann also nachträglich abgelehnt werden. Geschenkkarten, Retouren und Umtausch brauchen eine Verbindung. Wir legen vorab fest, was das Personal bei einer Störung tut.
Eine Kasse steht selten allein. Filialumsätze müssen in die Buchhaltung, Bestandsbewegungen über eine ERP-Integration ins ERP, und Loyalty- oder Clienteling-Tools brauchen dieselben Kundendaten. Diese Integrationen planen wir mit derselben Sorgfalt wie die Kasse selbst. Wo das Filialpersonal einen eigenen Ablauf auf dem Bildschirm braucht, setzen wir POS UI Extensions ein.
Auch lokale Vorgaben zählen. In Deutschland müssen elektronische Kassensysteme die KassenSichV erfüllen und an eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) angebunden sein. Shopify bietet dafür eine eigene App an, TSE (KassenSichV), mit einer Cloud-TSE von Fiskaly und einer monatlichen Gebühr pro Standort. Auch die Anforderungen an Belege, Steuern und Rechnungen unterscheiden sich je nach Land, Frankreich und Spanien haben eigene Fiskalvorgaben. Wir prüfen sie deshalb pro Markt in der Konzeptphase.
So führen wir Shopify POS ein
Filialbesuch und Prozesse. Wir verbringen Zeit in einer Filiale und mit dem Operations-Team und erfassen Kassiervorgang, Retouren, Inventuren, Wareneingang sowie das Öffnen und Schließen des Geschäfts.
Bestand und Fulfillment. Wir legen Standorte, Bestandsverantwortung, Order-Routing sowie die Regeln für Ship-from-Store und Click & Collect fest und bestimmen, welches System für Bestand und Preise führend ist.
Hardware und Zahlungen. Wir wählen Kartenlesegeräte, Scanner und Drucker passend zum Ladenlayout, prüfen die Verfügbarkeit pro Land und richten Zahlungen, Belege, Steuereinstellungen und fiskalische Vorgaben ein.
Rollen und Integrationen. Wir richten Rollen, Rechte und PINs ein, binden Buchhaltung, ERP, Loyalty und weitere Systeme an und testen Verkäufe, Erstattungen, Umtausch und Umlagerungen über alle Kanäle.
Pilotfiliale. Eine Filiale geht zuerst live, mit Personal, das an echten Szenarien geschult wurde. In den ersten Wochen sammeln wir Probleme und passen Einstellungen an, bevor die nächsten Filialen folgen.
Rollout und Betreuung. Die übrigen Filialen folgen in geplanten Wellen außerhalb von Spitzenzeiten. Nach dem Livegang überwachen wir Synchronisation, Bestandsgenauigkeit und Fragen des Personals und schärfen Rollen und Routing nach.
Online und offline als Einheit
Filialen und Onlineshop verbinden?
Nennen Sie uns die Zahl Ihrer Filialen und die Systeme für Bestand und Zahlungen. Wir antworten mit einer ersten Einschätzung, wie Shopify POS passt und was ein Rollout umfasst.














