Was kostet ein Shopify-Shop? Preise, Kostentreiber und Beispiele 2026

Von Dylan Laseur

Was kostet es, einen Onlineshop auf Shopify bauen zu lassen? Die ehrliche Antwort beginnt mit einer Gegenfrage: Was muss der Shop am ersten Tag können? Ein Markt, eine Sprache und ein sauberer Katalog sind ein anderes Projekt als drei Länder, B2B neben B2C und eine Anbindung an Ihr ERP. Trotzdem müssen Sie nicht raten. In diesem Leitfaden stehen die Beträge, mit denen wir selbst arbeiten, wovon sie abhängen und was Shopify und Apps danach jeden Monat kosten.
Die meisten Preisseiten von Agenturen enden bei „ab“ oder „Kontakt aufnehmen“. Wir nennen Bandbreiten, denn ohne Zahl können Sie kein Budget planen und keine Angebote vergleichen. Danach rechnen wir drei Jahre durch: den Bau, die Weiterentwicklung, das Shopify-Abo, Zahlungsgebühren und Apps. Diese Summe gehört in Ihren Business Case, nicht nur der Baupreis.
Wir sind Shopify Platinum Partner und damit nicht neutral. Wo ein günstigerer Weg besser passt, sagen wir das. Ein Shop mit zwanzig Produkten und ohne Schnittstellen braucht kein Agenturprojekt für 20.000 €. Wenn Sie nur wissen möchten, was die Shopify-Tarife kosten, lesen Sie zuerst unsere Übersicht der Shopify-Kosten. Dieser Leitfaden behandelt den Bau und die Gesamtkosten.
Beträge: Stand Oktober 2026. Unsere Bandbreiten sind Richtwerte ohne Mehrwertsteuer aus unserem E-Book „The Bottom Line“ (September 2026). Preise von Shopify und Apps stammen von shopify.com/nl/prijzen (niederländische Preise) und dem Shopify App Store. Apps rechnen oft in US-Dollar ab. Prüfen Sie die aktuellen Preise, bevor Sie entscheiden.
Das Wichtigste in Kürze
Bau: Ein Shopify-Shop auf einem bestehenden Theme kostet bei uns 20.000 bis 30.000 €. Custom Design und Build reicht bis 110.000 €. Richtwerte ohne Mehrwertsteuer.
Nach dem Launch: Planen Sie rund 5.000 € pro Monat für Entwicklung, Klaviyo, Ads oder alle drei ein. Über drei Jahre sind das 180.000 €, mehr als der Bau.
Summe über drei Jahre: Template 25.000 € + 36 × 5.000 € = 205.000 €. Custom 110.000 € + 180.000 € = 290.000 €. Beides vor Lizenz und Apps von Shopify.
Shopify selbst: Basic 21 €, Grow 59 €, Advanced 289 € pro Monat bei jährlicher Zahlung in den Niederlanden. Plus ab 2.100 € pro Monat.
Zahlungsgebühren übersteigen das Abo: Bei 1,5 Mio. € Umsatz auf Advanced zahlen Sie rund 15.000 € im Jahr an Zahlungsgebühren und 3.468 € an Abo.
Größte Kostentreiber: Katalog und Historie, Integrationen, B2B neben B2C, Märkte und Sprachen sowie Custom Design.
Selbst sparen: Produktdaten vor dem Export bereinigen, B2B in Release zwei verschieben und mit den Märkten beginnen, die heute Umsatz bringen.
Was ein Shopify-Shop kostet: die Bandbreiten
Mit diesen Beträgen arbeiten wir. Sie stehen so in unserem E-Book und in unseren Angeboten. Jedes Angebot bauen wir pro Phase auf, der Endbetrag Ihres Projekts hängt also vom Umfang ab. Die Größenordnung stimmt aber.
Stufe | Richtwert (ohne MwSt.) | Was Sie dafür bekommen |
|---|---|---|
Template-Build, Einstieg | 20.000 € | Ein Markt, eine Sprache, ein sauberer Katalog, keine ERP-Anbindung in Release eins |
Template-Build, Obergrenze | 30.000 € | Ein Produktions-Theme mit Ihrer Marke, zwei Integrationen, vollständige Datenmigration |
Custom Design und Build | bis 110.000 € | Jede Section für Ihre Marke und Ihre Kunden gestaltet, gebaut und getestet |
Retainer nach dem Launch | rund 5.000 € pro Monat | Entwicklung, Klaviyo, Ads oder alle drei |
Ein „Template-Build“ ist keine leere Installation. Es ist ein bestehendes, kostenpflichtiges Theme aus dem Theme Store, eingerichtet mit Ihrer Marke, Ihrer Navigation, Ihren Produktdaten und Ihren Integrationen. Der Unterschied zu Custom liegt im Design: Beim Template arbeiten Sie innerhalb der Sections des Themes, bei Custom gestalten wir jede Seite selbst. Mehr zu beiden Wegen auf unseren Seiten zu Shopify Development und Shopify Store Design.
Warum wir Beträge nennen
Eine Agentur, die keine Zahl nennt, überlässt Ihnen die Arbeit: drei Gespräche, drei Angebote, und erst dann wissen Sie, ob Sie in der richtigen Größenordnung liegen. Mit einer Bandbreite entscheiden Sie an einem Nachmittag, ob eine Agentur zu Ihrem Budget passt oder ob ein kleinerer Partner oder ein kostenloses Theme sinnvoller ist. Und Sie sehen sofort, ob einem Angebot über 8.000 € oder 150.000 € für dieselbe Arbeit etwas fehlt oder ob es etwas enthält, das Sie nicht brauchen.
Wie sich der Preis zusammensetzt: fünf Phasen
Ein gutes Angebot ist nie eine einzige Zahl. Wir bauen den Preis pro Phase auf, damit Sie sehen, wohin das Geld fließt und wo Sie selbst etwas verschieben können. Verlangen Sie das auch von jeder anderen Agentur.
Phase | Was passiert | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
Discovery | Umfang, Seitenstruktur, Wahl von Theme und Apps, die Integrationen auf Papier. Wir nutzen The Moving Box: Jede Seite, App, jedes Feld und jede URL bekommt das Label keep, improve oder bin | Ein fester Umfang mit einem Verantwortlichen vor Baubeginn. Ideen danach kommen auf eine Liste für nach dem Launch |
Bau | Theme einrichten oder Custom Design, Sections, Navigation, Checkout, Integrationen und Apps | Stunden pro Integration, mit dem Shopify-Connector des Anbieters schriftlich bestätigt |
Daten | Produkte, Kunden und Bestellungen über ein Data Manifest übertragen: wo jedes Feld landet | Drei Durchläufe: ein Dry Run, eine Generalprobe und ein Delta nach dem Freeze |
Launch | Redirects, Tracking, Zahlungsarten, DNS, die Umstellung selbst | Wer besitzt die Redirect-Map und wer gibt sie frei. Nie an einem Freitag live gehen |
Nachbetreuung | Hypercare, danach Weiterentwicklung über einen Retainer | Stunden und Namen im Vertrag, nicht nur ein Versprechen |
Bei einem neuen Shop ohne alte Plattform ist die Datenphase klein. Bei einer Migration ist sie oft die schwerste. Migrationen scheitern häufiger an Daten als am Design, weil niemand aufgeschrieben hat, wo jedes Feld landet. Wie wir das angehen, lesen Sie auf unserer Seite zur Shopify-Migration.
Template oder Custom Design: was zu Ihnen passt
Der größte Preisunterschied liegt zwischen Template und Custom Design: 20.000 bis 30.000 € gegenüber bis zu 110.000 €. Die Frage lautet also nicht „Was sieht besser aus?“, sondern „Was bringt es zusätzlich?“. Dafür nutzen wir The Logo Test: Setzen Sie Ihr Logo, Ihre Bildsprache und Ihre Farben auf ein gutes Theme. Übersteht Ihre Marke das, ist Design nicht der Engpass und ein Template der richtige Start.
Template-Build | Custom Design und Build | |
|---|---|---|
Richtwert (ohne MwSt.) | 20.000 bis 30.000 € | bis 110.000 € |
Design | Innerhalb der Sections eines bestehenden Themes, mit Ihrer Marke | Jede Seite und Section gestaltet, gebaut und getestet |
Dauer | Kürzer: Das Theme existiert bereits | Länger: Designrunden vor dem Bau |
Passt, wenn | Ihre Marke das Theme übersteht, Sie schnell live gehen wollen, Ihr Budget ins Marketing fließen soll | Ihre Marke sich über Erlebnis abhebt oder Sie Funktionen brauchen, die kein Theme hat |
Risiko | Sie ähneln anderen Shops mit demselben Theme | Mehr Code zu pflegen; jede Änderung kostet mehr |
Ein kostenpflichtiges Theme selbst kostet wenig. Im Shopify Theme Store kosten kostenpflichtige Themes einmalig zwischen 170 und 500 $ (Stand Oktober 2026), und Shopify bietet auch kostenlose Themes an. Das Geld steckt in der Einrichtung: Navigation, Produktseiten, Filter, Inhalte und Integrationen.
Unsere Erfahrung: Die meisten Marken, die sagen, sie bräuchten Custom, können gut mit einem Template starten. Investieren Sie die Differenz in Produktdaten, Fotografie und Marketing. Custom wird die richtige Wahl, wenn Ihre Marke vom Erlebnis lebt oder Sie eine Funktion brauchen, die kein Theme hat, etwa einen Konfigurator.
Was den Preis bewegt
Zwei Shops mit gleich vielen Seiten können sich im Preis um den Faktor drei unterscheiden. Das liegt fast immer an einem dieser sechs Treiber. Zu jedem Treiber steht dabei, was Sie selbst tun können.
Treiber | Was es teurer macht | Was Sie selbst tun können |
|---|---|---|
Katalog und Historie | 20.000 SKUs sind Katalog-Mapping, kein CSV-Import. John Beerens ging mit 20.000+ SKUs in 6 bis 8 Monaten live | Vor dem Export löschen, was zwölf Monate nicht verkauft wurde. Festlegen, wie viele Jahre Bestellungen wirklich mitmüssen |
Integrationen | Jeder Connector zu ERP, WMS oder Kasse ist ein eigenes Projekt | Den Shopify-Connector Ihres ERP-Anbieters vor der Scope-Festlegung schriftlich bestätigen lassen |
B2B neben B2C | Preislisten, Firmenkonten und Zahlungsziele verdoppeln die Testmatrix | Erst B2C, B2B in Release zwei, außer B2B ist die größere Hälfte Ihres Umsatzes |
Märkte und Sprachen | Jeder Markt und jede Sprache bedeutet Inhalte, Übersetzungen und Tests | Mit den Märkten beginnen, die heute zahlen. Sprachen und Inhalte nach dem Launch |
Design | Custom heißt: jede Section gestalten, bauen und testen | Machen Sie The Logo Test. Übersteht Ihre Marke ein Theme, starten Sie dort |
Custom Sections | Jede Section, die das Theme nicht hat, ist Mehrarbeit | Zählen Sie die Sections, die Ihr Team wirklich jeden Monat nutzt |
Integrationen: die größte Unbekannte
Eine ERP-Anbindung ist selten ein Häkchen. Die Frage ist, welches System welche Daten besitzt: Preis, Bestand, Kunde, Rechnung. Zwei Systeme, die beide glauben, den Preis zu besitzen, sind ein Fehler, den Sie im Live-Betrieb finden. Halten Sie deshalb vor dem Angebot fest, welches System wofür zuständig ist, und lassen Sie Ihren ERP-Anbieter bestätigen, dass ein funktionierender Shopify-Connector existiert. Mehr dazu auf unserer Seite zur Shopify-ERP-Integration.
B2B: mit Release zwei beginnen
Shopify hat B2B eingebaut: Firmenkonten, Kataloge pro Kundengruppe und Zahlungsziele. Auf Basic, Grow und Advanced können Sie drei aktive B2B-Kataloge nutzen, auf Plus unbegrenzt viele. Staffelpreise und Freigabe-Workflows sind keine Standardobjekte in Shopify; sie bleiben oft im ERP. B2B neben B2C verdoppelt jedes Testszenario, und jede zusätzliche Testwoche kostet Geld. Ist B2C der größere Teil Ihres Umsatzes, starten Sie zuerst mit B2C und ergänzen B2B in Release zwei. Mason Garments betreibt B2C und B2B auf Shopify Plus; siehe unsere Seite zu Shopify B2B.
Märkte und Sprachen
Stoov hat vier Stores zu einem Shopify-Plus-Store zusammengeführt: Die Conversion stieg um 13 %, die Website wurde 50 % schneller. Ein Store mit einem Markt pro Land ist günstiger im Unterhalt als ein Store pro Land. Das heißt nicht, dass Sie am ersten Tag zehn Länder starten sollten. High Clean ist heute in elf Sprachen live, aber jede Sprache bedeutet Übersetzen, Prüfen und Pflegen. Beginnen Sie mit den Ländern, in denen Sie heute Umsatz machen.
Was Shopify selbst kostet (kurz)
Dieser Leitfaden behandelt den Aufbau. Was Shopify selbst kostet, mit allen Tarifen, Karten- und iDEAL-Gebühren, Kosten bei externen Zahlungsanbietern und Shopify Plus, lesen Sie in Was kostet Shopify?. Kurz zusammengefasst (Oktober 2026, shopify.com/nl/prijzen): Basic 21 €, Grow 59 € und Advanced 289 € pro Monat bei jährlicher Zahlung, Shopify Plus ab 2.100 € pro Monat. Mit Shopify Payments kostet eine iDEAL-Zahlung 0,29 €, auf Plus 0,15 €. Mit diesen Zahlen rechnet das Dreijahresbeispiel weiter unten.
Apps: der Kostenblock, der leise wächst
Shopify kann standardmäßig viel, aber fast jeder Shop nutzt eine Handvoll Apps: E-Mail, Bewertungen, Loyalty, Versand, Übersetzungen. Jede App ist klein. Zusammen sind sie ein Fixkostenblock, der mit Ihren Bestellungen oder Ihrem Kundenstamm wächst. Einige Beispiele aus dem Shopify App Store, Stand Oktober 2026:
App | Wofür | Preis (Oktober 2026) |
|---|---|---|
E-Mail und SMS, Flows, Segmente | Kostenlos bis 250 aktive Profile und 500 E-Mails pro Monat; Email ab 20 $ pro Monat (251 bis 500 Kontakte); SMS ab 15 $ | |
Produkt- und Shopbewertungen | Kostenlos mit unbegrenzten Bewertungen; Awesome 15 $ pro Monat | |
Punkte, VIP und Empfehlungen | Kostenlos bis 200 Bestellungen pro Monat; 79 $ bis 1.000 Bestellungen; 199 $ inklusive 2.500 Bestellungen, danach 20 $ pro 100 | |
Versandetiketten und Paketshops | Kostenlos; Lite 40 $ pro Monat plus 0,12 € pro Etikett bei monatlicher Zahlung | |
Übersetzungen pro Markt | Kostenlos; automatische Übersetzung in bis zu zwei Sprachen |
Achten Sie auf die Sprünge. Smile kostet 79 $ bis 1.000 Bestellungen im Monat; bei 1.001 Bestellungen sind es 199 $. Klaviyo rechnet nach aktiven Profilen ab, eine Liste voller inaktiver Kontakte kostet also Geld. Sendcloud berechnet pro Etikett. Schauen Sie bei jeder App auf Ihren stärksten Monat, nicht auf den Durchschnitt. Unsere Übersicht der besten Shopify-Apps zeigt pro Kategorie die Optionen, Preise und Fallstricke.
Eine Faustregel aus unserer Arbeit: Kaufen Sie keine App, um eine Lücke zu schließen, die niemand gemessen hat. Jede App lädt Skripte, hat ein Abo und muss bei einer Migration oder einem Theme-Update mit. Die günstigste App ist die, die Sie nicht brauchen.
Gesamtkosten über drei Jahre
Ein Onlineshop ist eine Investition über mehrere Jahre. Deshalb rechnen wir immer drei Jahre durch. Zuerst nur Shopify: Abo und Zahlungen für einen Beispielshop. Danach die Summe inklusive Bau und Weiterentwicklung.
Shopify Grow, Advanced und Plus im Vergleich
Beispiel: ein niederländischer Shop mit 1,5 Mio. € Online-Umsatz, 20.000 Bestellungen pro Jahr (durchschnittlich 75 €), Zahlungen über Shopify Payments. 60 % der Bestellungen laufen über iDEAL | Wero (12.000 Bestellungen, 900.000 €), 40 % per Karte (8.000 Bestellungen, 600.000 €). Wir rechnen mit den Standardtarifen für Online-Kartenzahlungen; Ihr tatsächlicher Tarif hängt von der Kartenart ab. Beträge ohne Mehrwertsteuer.
Kosten pro Jahr | Grow | Advanced | Plus |
|---|---|---|---|
Abo (jährliche Zahlung) | 708 € | 3.468 € | 25.200 € |
Kartenzahlungen | 12.800 € | 11.600 € | 10.400 € |
iDEAL | Wero | 3.480 € | 3.480 € | 1.800 € |
Summe pro Jahr | 16.988 € | 18.548 € | 37.400 € |
Über drei Jahre | 50.964 € | 55.644 € | 112.200 € |
Was auffällt: Bei Grow und Advanced sind die Zahlungsgebühren um ein Vielfaches höher als das Abo. Sie sinken pro Tarif, aber nicht genug, um Advanced oder Plus bei diesem Umsatz allein über die Gebühren zurückzuverdienen. Sie wählen Advanced oder Plus also wegen der Funktionen: mehr Mitarbeiterkonten, mehr Reporting, unbegrenzte B2B-Kataloge, Expansion Stores oder die Checkout-Möglichkeiten von Plus. Nicht wegen der Zahlungsgebühren.
Wenn Sie einen externen Zahlungsanbieter behalten
Behalten Sie Ihren bisherigen Zahlungsanbieter statt Shopify Payments, zahlen Sie die Shopify-Gebühr auf Ihren gesamten Umsatz, zusätzlich zu den Gebühren dieses Anbieters. Für denselben Shop mit 1,5 Mio. € Umsatz:
Tarif | Shopify-Gebühr | Mehrkosten pro Jahr | Mehrkosten über drei Jahre |
|---|---|---|---|
Grow | 1 % | 15.000 € | 45.000 € |
Advanced | 0,6 % | 9.000 € | 27.000 € |
Plus | 0,2 % | 3.000 € | 9.000 € |
Faustregel: Der Abo-Unterschied zwischen Plus und Advanced beträgt 21.732 € pro Jahr. Plus spart 0,4 % an Gebühren für externe Anbieter. Ab etwa 5,4 Mio. € Umsatz über einen externen Anbieter rechnet sich Plus also allein über diese Gebühr. Darunter ist der Wechsel zu Shopify Payments meist die größte Einsparung, die Sie machen können.
Die Summe: Bau, Weiterentwicklung und Shopify
Jetzt alles zusammen. Zwei Wege über drei Jahre: ein Template-Build auf Advanced und ein Custom Build auf Plus. Bau und Retainer sind unsere Richtwerte. Die Shopify-Kosten stammen aus der Tabelle oben. Für Apps nehmen wir 300 € pro Monat an.
Posten über drei Jahre | Template auf Advanced | Custom auf Plus |
|---|---|---|
Bau | 25.000 € | 110.000 € |
Retainer (36 × 5.000 €) | 180.000 € | 180.000 € |
Zwischensumme Agentur | 205.000 € | 290.000 € |
Shopify: Abo und Zahlungen | 55.644 € | 112.200 € |
Apps (Annahme 300 € pro Monat) | 10.800 € | 10.800 € |
Summe, ohne MwSt. | 271.444 € | 413.000 € |
Zwei Lehren aus dieser Tabelle. Erstens: Der Bau ist nur ein kleiner Teil der Summe. Beim Template-Weg macht der Bau weniger als 10 % von drei Jahren aus. Wer Angebote nur nach dem Baupreis vergleicht, vergleicht die falsche Zahl. Zweitens: Der Retainer ist der größte Posten. Er bringt auch am meisten, denn dort stecken die Verbesserungen, Kampagnen und E-Mail-Flows, die Umsatz machen. Ein Shop, der nach dem Launch stillsteht, ist nach zwei Jahren veraltet.
Der Retainer ist keine Pflicht. Sie können ihn verkleinern oder Arbeit selbst übernehmen (siehe unten). Planen Sie ihn aber ins Budget ein. Ein Business Case, der beim Launch endet, geht nicht auf.
So senken Sie die Kosten selbst
Am meisten sparen Sie nicht, indem Sie über den Stundensatz verhandeln, sondern indem Sie Arbeit streichen oder selbst erledigen. Diese Punkte machen in unseren Projekten den größten Unterschied:
Was Sie tun | Warum es spart | Wann |
|---|---|---|
Produktdaten vorbereiten: Titel, Varianten, Attribute und Kategorien in einer Tabelle | Daten sind die Phase, die am häufigsten überzieht. Saubere Daten sparen Mapping und zusätzliche Importläufe | Vor der Discovery |
Aufräumen: Produkte ohne Verkauf in zwölf Monaten, alte Rabattcodes, ungenutzte Apps | Was nicht mitmuss, muss nicht gemappt, getestet und gepflegt werden | Vor dem Export |
B2B in Release zwei | Halbiert die Testmatrix des ersten Releases | Bei der Scope-Festlegung |
Zuerst die Märkte, die zahlen | Jede Sprache und jeder Markt bedeutet Inhalte, Übersetzungen und Tests | Bei der Scope-Festlegung |
Ein bestehendes Theme statt Custom | Der Unterschied beträgt bis zu 80.000 € beim Bau, plus weniger Code zu pflegen | Nach The Logo Test |
Inhalte selbst einpflegen oder liefern | Texte, Bilder und Übersetzungen erledigen Sie intern oft günstiger | Während des Baus |
Eine verantwortliche Person auf Ihrer Seite, die entscheidet | Warten auf Freigaben kostet Zeit, und Zeit kostet Geld | Das ganze Projekt |
Der wichtigste Punkt ist der Scope Freeze. Jede Idee nach dem festen Umfang kommt auf eine Liste für nach dem Launch, mit einem Datum, an dem Sie sie wieder aufgreifen. So werden aus zwölf Wochen keine zwanzig. Fragen Sie Ihre Agentur, wie sie damit umgeht, und seien Sie selbst konsequent.
Freelancer, Agentur oder eigenes Team
Nicht jeder Shop muss von einer Agentur gebaut werden. Hier ein ehrlicher Vergleich. Wir nennen keine Preise anderer, nur, worin jede Option stark und schwach ist.
Option | Stark in | Risiko | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
Freelancer | Direkter Kontakt, flexibel, wenig Overhead | Eine Person ist ein Risiko bei Krankheit oder Urlaub. Selten Design, Entwicklung, Daten und Tracking in einem | Sie ein bestehendes Theme anpassen wollen, einen klaren Umfang und keine Integrationen haben |
Kleines Studio | Persönlich, oft stark in Design oder Entwicklung | Begrenzte Kapazität bei Migrationen, Integrationen und mehreren Märkten | Sie einen neuen Shop mit wenigen Integrationen und überschaubarem Katalog wollen |
Shopify-Agentur | Ein Team für Strategie, Design, Entwicklung, Daten und Marketing, und Kontinuität | Höherer Preis und mehr Overhead. Als kleines Projekt sind Sie nicht immer die Priorität | Sie migrieren, Integrationen brauchen, mehrere Märkte oder B2B wollen oder einen Retainer planen |
Eigenes Team | Wissen im Haus, Tempo bei täglichen Änderungen | Rekrutieren, halten und ersetzen. Ein Entwickler ist kein Team | Sie das ganze Jahr genug Arbeit für mehrere Spezialisten haben |
Eine häufige Kombination: eine Agentur für den Bau oder die Migration, danach eine eigene Person für Content und Merchandising, mit der Agentur im Retainer für Entwicklung und Spezialaufgaben. Vergleichen Sie einen Retainer von rund 60.000 € pro Jahr mit den Gesamtkosten eines erfahrenen Entwicklers, inklusive Recruiting, Arbeitgeberkosten und Vertretung. Ein Retainer gibt Ihnen ein Team; eine Festanstellung gibt Ihnen eine Person, die jeden Tag da ist. Beides kann richtig sein.
Wann ein günstigerer Weg besser ist
Eine Shopify-Agentur ist nicht immer die Antwort. In diesen Situationen empfehlen wir selbst einen kleineren Weg:
Sie fangen gerade an. Mit wenigen Produkten und wenig Umsatz reicht Shopify Basic mit einem kostenlosen Theme. Ihre ersten 20.000 € stecken Sie besser in Produkt und Marketing.
Ihr aktuelles Theme funktioniert. Laufen Sie bereits auf Shopify mit einem Online-Store-2.0-Theme und haben ein einzelnes Problem, lösen Sie dieses eine Problem. Ein neuer Shop für ein Problem ist zu teuer.
Sie haben keine Integrationen. Ohne ERP, WMS oder Kasse und mit kleinem Katalog kann ein guter Freelancer oder ein Studio das gut umsetzen.
Sie haben kein Budget für die Zeit nach dem Launch. Ein teurer Shop ohne Weiterentwicklung, Marketing und E-Mail bringt weniger als ein einfacher Shop mit gutem Marketingbudget.
Sie stecken mitten in einem Rebranding oder ERP-Wechsel. Warten Sie. Zwei große Veränderungen gleichzeitig machen beide teurer.
Umgekehrt: Starten Sie nicht mit dem günstigsten Weg, wenn Sie schon wissen, dass Sie innerhalb eines Jahres B2B, ein zweites Land oder eine ERP-Anbindung brauchen. Dann bauen Sie zweimal. Malelions wechselte mit 180.000+ Kunden von Lightspeed zu Shopify Plus; OGÉR von Magento zu Shopify Plus mit POS, danach stieg der Umsatz laut CCO um 45 %. Solche Projekte brauchen ein Team.
Angebote vergleichen: worauf Sie achten
Legen Sie Angebote nach denselben Punkten nebeneinander, sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Unsere Checkliste, für unsere eigenen Angebote und die anderer:
Preis pro Phase: Discovery, Bau, Daten, Launch und Nachbetreuung. Nie eine einzige Zahl.
Was nicht enthalten ist: App-Abos, Theme-Lizenz, Content-Einpflege, Übersetzungen, Fotografie, Onboarding beim Zahlungsanbieter.
Stunden pro Integration, mit dem Connector des Anbieters schriftlich bestätigt.
Die Redirect-Map: wer sie erstellt und wer sie vor dem Launch freigibt.
Der Retainer neben dem Bau: Jahr eins bis drei auf derselben Seite.
Zwei Referenzen von Marken mit einem vergleichbaren Projekt, mit Telefonnummer.
Eine ausführlichere Methode, mit Bewertungsmodell und mit dem Fall, dass das günstigste Angebot wirklich das beste ist, finden Sie in unserem Artikel zum Vergleich von Angeboten von Shopify-Agenturen. Kunden bewerten uns genauso. Jansen Holland, das von WooCommerce zu Shopify wechselte, schrieb in einer öffentlichen Bewertung: „Our migration from WooCommerce to Shopify was handled smoothly and professionally, with excellent support throughout the process.“
Zeit ist auch ein Kostenfaktor
Ein Projekt, das überzieht, kostet doppelt: zusätzliche Stunden und einen späteren Start Ihres neuen Umsatzes. Das wichtigste feste Datum im E-Commerce ist Black Friday. Black Friday 2026 (27. November) ist zu nah, um vorher noch umzuziehen. Der nächste ist Freitag, der 26. November 2027. Für eine Migration mit mittelgroßem Katalog und zwei Integrationen planen wir sechs Wochen für die Wahl einer Agentur, vier Wochen für den Umfang, zwanzig Wochen für Bau und Test und sechs Wochen für Launch und Hypercare. Wer am Black Friday 2027 auf einem neuen Shop verkaufen will, unterschreibt also spätestens im Februar 2027.
Unsere Sicht
Wir sind Shopify Platinum Partner. Wir verdienen an Shopify-Projekten, lesen Sie diesen Leitfaden also mit diesem Wissen. Trotzdem gibt es Situationen, in denen wir Shopify nicht empfehlen. Ein Produktkonfigurator mit Hunderten Kombinationen stößt an die Grenze von drei Optionen und 2.048 Varianten pro Produkt. Eine Gruppe mit vier Marken zahlt auf Plus vier Verträge. Und wer die Kontrolle über Code und Hosting selbst behalten will, schaut besser auf eine Open-Source-Plattform. Einen Vergleich der Alternativen finden Sie in unserer Übersicht der E-Commerce-Plattformen.
Für die meisten Marken, die in den Niederlanden ernsthaft online verkaufen, ist Shopify der Weg mit dem geringsten Betriebsaufwand: kein Hosting, keine Sicherheitsupdates, keine Upgrade-Projekte. Aber nur, wenn Sie die Gesamtkosten einplanen. Ein Shop für 25.000 €, der danach stillsteht, ist teurer als ein Shop für 25.000 € mit einem Plan für die Monate danach. Planen Sie also Bau, Abo, Zahlungsgebühren, Apps und Weiterentwicklung ein. Dann wissen Sie, was ein Onlineshop wirklich kostet.
Einen Shopify-Shop erstellen lassen? So gehen wir vor →
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F.A.Q.
Was kostet es, einen Shopify-Shop bauen zu lassen?
Bei uns kostet ein Shop auf einem bestehenden Theme 20.000 bis 30.000 €, Custom Design und Build bis 110.000 €. Das sind Richtwerte ohne Mehrwertsteuer. Dazu kommen Shopify, Zahlungsgebühren, Apps und meist ein Retainer für die Weiterentwicklung.
Was sind die monatlichen Kosten eines Shopify-Shops?
In den Niederlanden kostet Shopify bei jährlicher Zahlung 21 € (Basic), 59 € (Grow) oder 289 € (Advanced) pro Monat, Plus ab 2.100 €. Dazu kommen Zahlungsgebühren pro Bestellung und Apps. Für Entwicklung, E-Mail und Ads nach dem Launch planen wir rund 5.000 € pro Monat ein.
Warum kostet ein Custom-Shopify-Shop so viel mehr als ein Template?
Bei Custom wird jede Seite und Section gestaltet, gebaut und getestet. Beim Template arbeiten Sie innerhalb eines bestehenden Themes. Übersteht Ihre Marke ein gutes Theme, ist ein Template meist der bessere Start, und Sie können die Differenz ins Marketing stecken.
Was kostet ein Shopify-Shop über drei Jahre?
In unserem Beispiel kostet ein Template-Build mit Retainer 205.000 € über drei Jahre, ein Custom Build 290.000 €, jeweils vor Lizenz und Apps von Shopify. Inklusive Shopify und Apps kommt ein Shop mit 1,5 Mio. € Umsatz auf etwa 271.000 € (Template auf Advanced) oder 413.000 € (Custom auf Plus).
Wie kann ich die Kosten eines Shopify-Shops senken?
Bereiten Sie Ihre Produktdaten in einer Tabelle vor, löschen Sie, was zwölf Monate nicht verkauft wurde, und starten Sie B2B in Release zwei. Beginnen Sie mit den Märkten, die heute Umsatz bringen, und wählen Sie ein bestehendes Theme, wenn Ihre Marke es übersteht. Ein fester Umfang mit einer Liste für nach dem Launch verhindert Überziehungen.
Ist ein Freelancer günstiger als eine Shopify-Agentur?
Oft ja, und für einen kleinen Shop ohne Integrationen ist ein Freelancer eine gute Wahl. Bei einer Migration, Integrationen, mehreren Märkten oder B2B brauchen Sie meist Design, Entwicklung, Daten und Tracking gleichzeitig. Dann trägt ein Team weniger Risiko.
Wann lohnen sich die Mehrkosten für Shopify Plus?
Plus kostet ab 2.100 € pro Monat und lohnt sich wegen Funktionen wie unbegrenzten B2B-Katalogen, Expansion Stores und Checkout-Erweiterungen. Allein über Zahlungsgebühren rechnet sich Plus erst ab etwa 5,4 Mio. € Umsatz über einen externen Anbieter. Darunter reicht meist Advanced.
Wie lange dauert es, einen Shopify-Shop bauen zu lassen?
Ein Template-Build ohne Integrationen geht schneller als eine Migration. Für eine Migration mit mittelgroßem Katalog und zwei Integrationen planen wir gut acht Monate von der Agenturwahl bis zum Launch. Wer zum Black Friday 2027 live sein will, unterschreibt spätestens im Februar 2027.



