Shopify Managed Markets: Lokalisierung pro Land

Von Robin Laseur

Shopify Managed Markets ist für Marken gemacht, die in mehreren Ländern verkaufen und dort nicht überall dasselbe zeigen wollen. Sie steuern damit Ihren internationalen Verkauf, Land für Land: andere Inhalte, anderes Sortiment, andere Preise. Ein Kunde in Toronto sieht also einen anderen Shop als ein Kunde in Manchester. Das erspart Ihnen einen zweiten Shop, und Ihrem Kunden das Gefühl, im falschen Laden gelandet zu sein.
Warum Lokalisierung im E-Commerce zählt

Wer über die Grenze verkauft, merkt es schnell: Ein Besucher kauft eher bei einer Marke, die seine Sprache spricht und in seiner Währung rechnet. Das geht weiter als ein Übersetzungsschalter. Lokalisierung betrifft die Sprache, die Währung, welche Produkte Sie zeigen und den Ton Ihrer Kampagnen. Pro Markt sieht das anders aus, und genau dort liegt der Gewinn.
Shopify Managed Markets gibt Ihnen dafür das Werkzeug, ohne dass Sie pro Land einen eigenen Shop bauen müssen. Sie können pro Region andere Inhalte zeigen und andere Produkte hervorheben, damit der Shop für jeden Kunden stimmt:
Was Lokalisierung über Shopify Managed Markets bringt

1. Andere Inhalte pro Region
Mit Shopify Markets Pro passen Sie Inhalte pro Region an. Denken Sie an eine eigene Landing Page für Deutschland, Produkttexte, die in Frankreich anders klingen, und Kampagnenbilder, die in Japan funktionieren. Das kostet Zeit, gewinnt aber Vertrauen: Der Besucher liest, dass der Shop für ihn gemacht ist und nicht für jemand anderen.
2. Produkte, die sich pro Region unterscheiden
Mit Shopify Markets Pro bestimmen Sie pro Region, welcher Teil Ihres Sortiments sichtbar ist. Was in einem Markt gut läuft, stellen Sie dort nach vorn; was sich dort nicht verkauft, lassen Sie weg.
Eine Marke kann in Großbritannien zum Beispiel andere Kleidung zeigen als in Kanada.


Links sehen Sie den Feed des britischen Shops dieser Marke. Der blaue Smoking fehlt dort, weil die Marke ihn in Großbritannien nicht verkauft. Kaufen Sie dieselbe Marke aus Kanada, steht er sehr wohl im Feed.
So bekommt jeder Besucher nur das zu sehen, was er auch wirklich kaufen kann.
3. Ein besseres Kundenerlebnis
Ein Besucher bezahlt eher, wenn die Texte in seiner Sprache stehen, der Preis in seiner Währung steht und die Produkte für ihn bestellbar sind. Das klingt selbstverständlich, ist aber genau die Stelle, an der viele internationale Shops hängen bleiben. Wer es richtig einrichtet, sieht nicht nur mehr Erstbestellungen, sondern auch mehr Zweitbestellungen.
4. Alles an einer Stelle verwalten
Sie verwalten alle Märkte aus einem Dashboard. Inhalte, Produktlisten und Preise passen Sie dort pro Region an, ohne zwischen Konten zu springen. Das spart vor allem Wartungszeit, und die stecken Sie besser in die Frage, was pro Land eigentlich passieren soll.
Shopify Managed Markets einrichten, Schritt für Schritt
1. Schalten Sie Shopify Markets in den Einstellungen frei
Sie beginnen in Ihren Shopify-Einstellungen und schalten die Funktion dort frei. Dort legen Sie auch fest, welche Regionen Sie bedienen und was pro Region gilt.
2. Erstellen Sie Inhalte, die sich pro Region unterscheiden
Ist die Funktion aktiv, können Sie Inhalte pro Region anpassen. Produkttexte übersetzen, Kampagnenmaterial nachschärfen, pro Land eine eigene Landing Page. Lassen Sie diese Arbeit von Muttersprachlern oder einem Übersetzungsbüro machen; maschinelle Übersetzung fällt auf, und nicht zu Ihren Gunsten.
3. Stimmen Sie Ihr Sortiment auf jede Region ab
Schauen Sie pro Region, was Kunden dort kaufen, und passen Sie Ihr Sortiment daran an. Mal ist das ein anderes Produkt vorn in der Kollektion, mal ein anderer Preis, mal eine Aktion, die nur in diesem Land läuft.
4. Messen Sie, was es bringt, und steuern Sie nach
Einen Markt einzurichten ist der Anfang, nicht das Ziel. Behalten Sie pro Region Ihre Conversion, Ihren Umsatz und das Verhalten auf der Website im Blick. Bleibt Deutschland hinter Frankreich zurück, wissen Sie, wo Sie hinschauen müssen und was Sie in der nächsten Runde ändern.
Zum Schluss
Shopify Managed Markets macht aus internationalem Verkauf keine Reihe einzelner Shops, sondern einen Shop, der sich pro Land anders verhält. Wie weit Sie dabei gehen, entscheiden Sie selbst: nur die Währung oder das ganze Sortiment.
Als E-Commerce-Agentur hinter einer ganzen Reihe dieser Shopify-Markets-Projekte sehen wir vor allem eins: Die Einstellungen sind noch kein Plan. Wir helfen Marken dabei, daraus einen zu machen.
Möchten Sie wissen, welche Märkte für Sie sinnvoll sind? Buchen Sie ein Gespräch von 15 Minuten mit Flatline Agency, dann schauen wir gemeinsam darauf.
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